Sansibar Travel Guide – Part II


Nun ist es auf den Tag genau eine Woche her, dass wir bereits wieder aus unserem Traumurlaub zurück sind. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verfliegt. Nichtsdestotrotz möchte ich euch noch, wie versprochen, meinen Sansibar Travel Guide – Part II mit euch teilen. Bereits in letzter Woche habe ich über unsere Planung & Buchung der Reise, über Sansibar an sich und unsere Hotels berichtet. Heute erfahrt ihr alles über unsere Reise nach Tansania, unsere Safari, die Wanderung am Kilimandscharo, die Attraktionen & Touren, die wir gemacht und die besten Restaurants, die wir besucht haben.

T A N S A N I A 

Über AirTanzania haben wir uns zwei Inlandsflüge von Sansibar zum Kilimandscharo Airport gebucht. Von dort ging es für uns direkt weiter nach Arusha. Einem kleinen nichts bedeutenden Örtchen, das als Startpunkt für die meisten Safaris gilt.


S A F A R I

Safaris sind ein muss, wenn man nach Afrika fliegt. Eine unfassbar tolle Erfahrung, die uns wohlmöglich für immer in Erinnerung bleiben wird. Zu Beginn hatten wir uns vorgenommen drei bis vier Tage Safari einzuplanen. Nach einem kurzen Blick auf die Preise (2.500 – 5.000 aufwärts p.P.) mussten wir schnell mit Erstaunen feststellen, dass dies leider das Budget sprengen würde. Dass Safaris teuer sind, war mir bewusst, dass sie jedoch derartig viel Geld kosten, ließ auch mich erstaunen. 

Kurzerhand haben wir uns umentschieden und daraus einen Safari Tagestrip (ca. 9 h) im Tarangire National Park geplant. Dieser war durchaus auch nicht günstig (174 – 360€ p.P je nach Saison) jedoch absolut sein Geld wert. Wir haben unseren Trip ganz problemlos über Get Your Guide (Werbung, unbezahlt) gebucht und wurden direkt bei unserem Hotel abgeholt und auch wieder abends abgesetzt. Grundsätzlich ist es so, dass man nicht nur für den Guide und das Auto sondern auch hohe Eintrittsgelder für die Nationalparks bezahlen muss. 

Schon nach wenigen Minuten sprangen zahlreiche Zebras wild vor unserm Auto her, Giraffen, die genüsslich ein paar Blätter verspeisten und Elefanten die neben uns her spazierten. Zu unserem Glück waren Flo und ich nur zu zweit in unserem Jeep und konnten unsere Safari in privater Zweisamkeit genießen. 


K I L I M A N D S C H A R O

Grundsätzlich gibt es für fast alle Attraktionen & Touren eine günstige Alternative. Doch wenn man den Kilimandscharo bis zum Gipfel besteigen möchte, sollte man viel Zeit und Geld einplanen. Wir haben uns aus Zeit Gründen dagegen entschieden, wobei wir die Tour schon sehr gerne gemacht hätten. Dementsprechend, kann ich euch die Informationen nicht direkt aus eigener Erfahrung weitergegeben, sondern nur was ich selbst mitbekommen habe. Eine Tour bis zum Gipfel dauert in der Regel um die sieben Tage und kostet zwischen 1.200 € – 1.700 € pro Person. Hierbei sind die Eintrittsgelder für den Nationalpark, der Lohn für den Guide und die Porter (die Personen, die das Gepäck für dich hochtragen) mit inbegriffen. Je mehr Zeit man sich für die Wanderung nimmt, desto besser. Denn der Kilimandscharo ist mit seinen 5.895 Höhenmetern definitiv nicht zu unterschätzen. Besonders in der Höhe, wenn man dies nicht gewohnt ist, kann es schnell zu einer sogenannten Höhenkrankeit kommen.

Dennoch ist auch für ein kleineres Budget durchaus eine Tour zum Kilimandscharo sehenswert. Insgesamt haben wir uns zwei volle Tage für den Kilimandscharo Zeit genommen. Wir sind in dem kleinen Örtchen Moshi untergekommen und sind von dort aus mit dem Dala Dala, einem öffentlichen Verkehrsmittel in Form eines Minibusses, bis ins kleine Dörfchen Marangu, direkt im Tal des Kilimandscharos gefahren. Von hier starten alle Touren rund um den Kilimandscharo. Besonders beeindruckend ist die Natur. Für ein kleineres Budget ist definitiv eine kleinere Wanderung von ca. 4 Stunden zu den Wasserfällen zu empfehlen. Zusätzlich wird angeboten den Nationalpark zu besuchen, wobei hier jedoch auch ein Eintrittsgeld von 90$ pro Person fällig ist. Es ist definitiv zu empfehlen sich einen persönlichen Guide (ca. 20$ für uns zwei für den ganzen Tag) zu nehmen, da die Wege total versteckt sind und über Google Maps nicht ersichtlich sind. Wir wurden in Marangu direkt auf der Straße von einem Guide angesprochen, der uns auf unserer Wanderung begleitet hat. Die Tour war absolut zu empfehlen und eines unserer Highlights. Zum Abschluss haben wir eine kleinen Stop in einer Kaffee Plantage gemacht, wo wir selbst Kaffee produzieren und anschließend auch trinken konnten.

A T T R A K T I O N E N  &  T O U R E N

In Sansibar und Tansania gibt es durchaus mehr zu erleben, als nur am Strand zu liegen. Eine Attraktion cooler als die andere. Denn dieses Reiseziel bietet nicht nur Entspannung sondern auch das richtige Maß an Action. Grundsätzlich würde ich euch davon abraten die Touren direkt über die Hotels zu buchen, da diese minimum drei mal so teuer sind, wie sie sonst angeboten werden. Auch wenn in vielen Reiseführern davon abgeraten wird irgendwelche Touren am Strand zu buchen, haben wir damit jedoch nur gute Erfahrung gemacht. Und auch hier könnt ihr den Preis immer noch um minimum 1/3 runter handeln. Ich fasse euch noch einmal kurz alle Touren zusammen, die wir vor Ort gemacht haben und welche uns davon am besten gefallen haben.

Safari Blue

Nähe Jambiani | Preis ca. 35 – 50 € pro Person

Diese Tour ist nichts für Nichtschwimmer oder Personen die unter Seekrankheit leiden. Hier fährt man mit einem kleinen Holzboot ca. eine Stunde zu einer kleinen Insel. Es wird zum Schnorcheln und auf einer Sandbank gehalten und anschließend am Strand Sea Food gegrillt. Im Vergleich zu den anderen Touren war dies eine der Touren, die ich am ehesten von dem Programm streichen würde.

Delfin Tour

Nähe Jambiani | Preis ca. 25 – 40 € pro Person

Wow! Eines der tollsten Erfahrungen meines Lebens. Auch wenn ich von ein paar Touristen ein paar negative Berichte über die Delfin Tour gehört habe, kann ich diese absolut nicht bestätigen. Die Delfine wurden in ihrer natürlichen Umgebung berücksichtigt und haben sich von den Menschen und Booten nicht stören lassen. Unser absolutes Highlight, dass man auch ins Wasser springen und mit den den Delfinen tauchen konnte. Wir waren direkt in Mitten eines Delfin Schwarms und waren so nah, dass wir sie fast hätten berühren können.

Touren mit Guide:

Spice Tour

Nähe Stone Town | Preis ca. 20 – 30 € pro Person

Auf einer Plantage, werden einem die unterschiedlichsten Gewürze und Früchte gezeigt. Eine super interessante Tour, bei der man definitiv noch etwas lernen kann. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

Stone Town Tour

Stowe Town | Preis ca. 15 – 30 € pro Person

Diese Tour würde ich eher nicht weiter empfehlen. Wir hatten einen netten Guide der uns durch die Stadt geführt hat, jedoch das einzig wirklich sehenswerte ist das Museum der Sklaverei. Den Rest der Stadt bietet nicht viel historisches und dies kann man besser auf eigene Faust erkunden ohne noch zusätzlich einen Guide zahlen zu müssen.

Prison Island Tour

Stone Town | Preis ca. 20 – 30 € pro Person

Die Prison Island Tour startet mit einem kleinen Bötchen direkt vom Strand in Stone Town. Das Besondere an der Tour sind die Riesenschildkröten, die auf der Insel leben und frei rumlaufen. Diese darf man auch füttern und streicheln.
Zusätzlich wird ein kleiner halt auf dem Wasser zum Schnorcheln gemacht.

 

Touren ohne Guide:

Kuza Cave

Nähe Jambiani | Preis ca. 10 $ pro Person

Mir persönlich hat die Höhle gut gefallen, Flo hingegen eher weniger. Dies ist also Geschmacksache. Für das Eintrittsgeld bekommt man tatsächlich nicht viel. Zu finden ist eine große Höhle mit kristallklarem Wasser in der man auch schwimmen und tauchen kann. Wenn man eine Höhle der Art noch nicht besichtigt hat, ist es bestimmt einen Besuch wert.

Turtle Aquarium

Nungwi | 10 $ – 15 $ pro Person

Hier gibt es zwei verschiedene Aquarien. Das Manarani Marine Turtles Conservation Pond und das Baraka Natural Aquarium. Das Manarani kümmert sich um sich in Fischernetzen verfangene Meeresschildkröten, pflegt diese wieder gesund und lässt sie anschließend wieder im Meer frei. Dieses Projekt dient also rein zu einem guten Zweck und dient dazu die Touristen aufzuklären. Das Baraka Aquarium ist eine Salzwasser Lagune in der ebenfalls Meeresschildkröten leben. Das besondere an dieser Lagune ist, dass die Touristen auch mit den Schildkröten schwimmen dürfen. Wir haben beide Aquarien besucht und würden beides auch weiterempfehlen.


R E S T A U R A N T S

Essen kann man in Zanzibar durchaus richtig gut. Natürlich muss man die richtigen Adressen haben, wo man hingeht. Wir haben viel Zeit in die Recherche investiert und haben uns immer vor jedem Restaurantbesuch über Google und TripAdvisor (Werbung, unbezahlt)  über die besten Restaurants in der Umgebung informieren lassen. Hier sind unsere besten Restauranttips:

Taarab

Stone Town | 15 $ – 35 $ pro Person

Das Restaurant befindet sich auf der Dachterrasse des Double Tree Hilton Hotel in Mitten von Stone Town. Super schöner Blick über die Stadt, köstliches Essen und sehr netter Service. Wir waren begeistert und schwärmen noch heute von dem tollen Essen! Ein absolutes Muss, wenn man in Stone Town ist.

Emerson on Hurumzi

Stone Town | 15 $ – 20 $ pro Person

Dieses Restaurant versetzt einen direkt in eine Filmkulisse von Aladdin. Das Restaurant ist ebenfalls auf einer Dachterrasse und bietet einen wunderschönen Blick über die Stadt und das Meer. Das Essen ist orientalisch angehaucht aber super köstlich. Kleiner Tipp: Auf jeden Fall vorher reservieren!

More than a drop

Moshi, Tansania | 15 $ – 20 $ pro Person

Ein wunderschönes kleines Restaurant mit hauptsächlich veganer Küche. Das Essen war köstlich und wir sind sogar zwei Tage in Folge hingegangen, weil es uns so gut geschmeckt hat. Das besondere Highlight ist der direkte Blick auf den Kilimandscharo.

Sunrise at Bandas

Matemwe | 15 $ – 30 $ pro Person

Das Restaurant befindet sich an der Nord-Ostküste Sansibars und bietet wunderschöne romantische Stimmung. Auch hier sind wir zwei Tage direkt in Folge hin, da das Essen so unfassbar gut geschmeckt hat. Am Freitag gibt es ein Special Menü mit Life Musik. Ein absolute Empfehlung – Wir sind noch heute begeistert von dem unfassbar gutem Essen.

The Rock

Michamwi | 20 $ – 35 $ pro Person

Das Restaurant bietet ein unfassbar schönes Ambiente, da es auf einem Felsen in Mitten des Ozeans gebaut ist. Je nach den Gezeiten, kann man das Restaurant entweder zu Fuß oder mit einem Boot erreichen. Das Essen ist preislich etwas teurer angesetzt war jedoch qualitativ gut. Nicht das beste Essen, das wir auf der Insel hatten aber durchaus sehr lecker. Alles in einem ist das Restaurant definitiv einen Besuch wert – uns hat es sehr gut gefallen. Reservierung ist ein Muss!

Weitere Restaurants die wir besucht und uns gefallen haben:

Kisiwa Hotel – Jambiani für 25 $ pro Person

Michamvi Sunset bay Hotel – Michamvi für 25 $ pro Person

Spice Island Hotel Resort – Jambiani 15 $ – 25 $ pro Person

New Teddy’s on the beach – Jambiani 15 $ – 25 $ pro Person

Bahari Pizza – Jambiani 15 $ – 25 $ pro Person

 

So und das war auch schon meine Zusammenfassung unseres Urlaubs. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Eindruck vermitteln und die ein oder anderen Tipps weitergeben. Auch wenn ich schon viele, viele Reisen in meinem Leben gemacht habe, war diese Reise etwas ganz besonderes für mich. Wenn nicht sogar die schönste Reise, die ich bisher erleben durfte. Aus dem Grund kann ich euch dieses Reiseziel nur ans Herz legen!

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