Love The Skin You’re In – Wie Ich Mit Meiner Akne Umgehe Teil I

 


Vor einiger Zeit habe ich euch ein wenig über meine Hautprobleme auf Instagram Stories erzählt und habe euch gefragt, ob ihr darüber mehr wissen möchtet. Ich bin auf große Zustimmung von euch getroffen und so möchte ich gerne meine Geschichte mit euch teilen.

Ich fange einfach mal ganz von vorne an. Mit 14 Jahren hatte ich ganz schlimme Akne, die Hautärztin wusste nicht mehr weiter also hat sie mich zum Frauenarzt geschickt, damit ich die Pille verschrieben bekomme. Soweit so gut. Meine Haut hat sich zum Positiven verändert und ich war pickelfrei. Nach über zehn Jahren habe ich mich jedoch entscheiden, die Pille abzusetzen und drei Monate später kam dann der Hammer. Ich habe mich gefühlt wie eine 15 Jährige, die wieder in die Pubertät zurückgeworfen wurde. Dies ist nun ca. drei Jahre her. Ich war beim Hautarzt und bei der Kosmetikern, aber irgendwie hat nichts so richtig funktioniert. Zwischendurch habe ich noch eine Aknenormin Kur gemacht, den Blogbeitrag darüber findet ihr hier, die mir über den Zeitraum, in dem ich die Tabletten genommen habe, geholfen hat. Ich würde auch sagen, dass es danach generell etwas besser war aber immer noch nicht so, dass ich mich immer wohl in meiner Haut gefühlt habe.

Letztes Jahr war ich monatlich bei der Kosmetik und habe meine Haut ausreinigen lassen, doch zum Ende des Jahres wurde es dann wieder so schlimm, dass ich mir vorgenommen habe,  dieses Jahr auf anderen Wegen nach der Ursache von meiner Akne zu suchen.

„Love the skin you’re in.“

Ich weiß für viele von euch ist dies ein leidiges Thema, denn die meisten von euch haben wahrscheinlich porenreine Haut und können nicht nachvollziehen, wie nervig es ist,  sich unwohl in seiner Haut zu fühlen. Ich kenne mittlerweile sehr viele Mädels, die auch an Akne leiden und weiß, dass durch die Erkrankung ein starker Leidensdruck entstehen kann, welcher sich nicht gerade positiv aus das Hautbild auswirkt. Ich selber komme eigentlich sehr gut damit zurecht. Ich weiß, dass ich Akne habe und es nervt mich, aber ich versuche nicht ständig daran zu denken oder mich damit schlecht zu fühlen. Ich gehe natürlich auch ungeschminkt aus dem Haus. Meine Familie sieht mich öfter ohne Make up und Henrik macht mir viel mehr Komplimente, wenn ich ungeschminkt bin. Ich weiß, dass meine Familie mich so liebt wie ich bin, aber auch ich habe mich so akzeptiert wie ich bin. Ich bin ein Mensch und ich bin nicht perfekt, aber auch ich hätte gerne schöne Haut.


 

 

 

 


Was hat sich im letzten Jahr bei mir geändert?

  • Ich versuche mehr auf meinen Körper zu hören. Ich trinke gar keine Kuhmilch mehr und versuche nicht so viel Fleisch zu essen.
  • Ich habe Ende letzten Jahres die Kosmetikerin gewechselt und rausgefunden, dass ich meine Haut komplett falsch gepflegt habe. Viel zu reichhaltig und mit viel zu vielen Produkten. Beispielsweise habe ich meine Haut super selten gepeelt, ein mega großer Fehler. Dadurch können alte Hautschüppchen nicht abgetragen werden und es entstehen viel schneller neue Entzündungen.
  • Ich trinke jeden Tag Ingwertee, weil dieser entzündungshemmend wirkt.
  • Ich benutze Einwegwaschlappen, um mein Gesicht abzutrocknen, denn in Handtüchern stecken doch viel mehr Bakterien als man denkt.
  • Für mein Dekolleté und meinen Rücken verwende 5%iges Benzaknen als Waschgel. Das ist wirklich das Einzige was mir für diese Stellen so richtig geholfen hat.

 

Vor einigen Wochen war ich das erste mal bei einer Heilpraktikerin, weil ich der festen Überzeugung bin, dass ich irgendeine Unverträglichkeit oder Allergie habe, von der ich nichts weiß. Ich versuche die Akne von außen so gut es geht zu behandeln, doch meistens liegt die Ursache im Körper. Dem gehe ich jetzt auf den Grund. In einigen Wochen werde ich die Testergebnisse bekommen und in einem zweiten Blogeintrag berichten. Ich selber bin total gespannt und hoffe, dass ich dadurch einen Weg finde, die Akne komplett bekämpfen zu können.

 

xo Sonja

 


 

 

 

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